SPD Büsum trauert um Holger Lichty

Wir verlieren mit ihm einen politischen Menschen aus unseren Reihen, der sich immer für die Belange anderer eingesetzt hat. Unser Mitgefühl gilt seinen Söhnen sowie allen Verwandten.

Unser langjähriger Vorsitzender
ist am 17.07.2019 im Alter
von 71 Jahren verstorben.

Mit viel Herzblut und Engagement hat sich Holger in mehr als 52 Jahren Mitgliedschaft ehrenamtlich eingebracht. Er hat Büsum als Gemeindevertreter, als Fraktionsvorsitzender, als Kulturbeauftragter und nicht zuletzt als Vorstandsmitglied im SPD Ortsverein mitgestaltet. Über 40 Jahre galt er stets als ein verlässlicher Partner in der Politik. Mit dem Kulturpreis der Gemeinde Büsum und der Freiherr vom Stein Gedenkmedaille wurde insbesondere sein Engagement für Kunst und Musik gewürdigt.

 

Lieber Freund, Genosse und
Wegbegleiter,

wir erinnern uns gern an Dich und werden
Dich und Dein großes Engagement
für Büsum nicht vergessen.

 

„Holger Lichty! Du warst viele, viele Jahre die dominierende Person bei uns im Ortsverein und damit natürlich auch in der Büsumer Gemeindepolitik. Die Leidenschaft für die Kommunalpolitik hat uns beide verbunden und im Laufe von 25 Jahren immer enger zusammengeschweißt. Du warst mein längster und engster politischer Wegbegleiter, Du hast Deine politische Kraft und Erfahrung stets zum Wohle Büsums eingesetzt und den sozialdemokratischen Aspekt dabei nie aus den Augen verloren. Es hat Spaß gemacht, mit dir die Klingen zu kreuzen und gemeinsam konstruktiv zu arbeiten. Jetzt fehlst Du uns und ganz bestimmt auch vielen Büsumerinnen und Büsumern, die Dich als streitbaren, engagierten, ehrlichen und hilfsbereiten Menschen in Erinnerung behalten.“ Susanne Kähler

 

„Wenn ich an Holger denke, dann sehe ich uns drei: Detlef, Holger und mich im Octopus mit gut gekühltem Weißwein , Pizza und unzählig viele politische Diskussionen führend. Ich vermisse dich mit deiner grünen Jeansjacke, deinen Ecken und Kanten. Gute Reise, lieber Freund!“ Angelika Hansen

 

„Holger war mit Leib und Seele Politiker! Man konnte mit ihm über alle Themen lebhaft streiten,  ohne dass man böse auseinanderging.“ Ulla Zentner

 

„Die herausragendste Eigenschaft von Holger war sein Vermögen, sehr beharrlich zu sein, wenn er einen Beschluss oder eine Position für sich in Anspruch genommen hatte. Und so manche Niederlagen verwandelten sich im Laufe der Zeit zu vorteilhaften Ergebnissen.“ Detlef Buder

 

„Holger war ein Mensch, den man sich als Freund erarbeiten musste: Nicht einfach zu überzeugen, zu überreden schon gar nicht. War diese Annäherung jedoch in einen nachhaltigen Zustand hinüber entwickelt, dann war zwar kein Bann gebrochen, jedoch eine fruchtbare Kommunikation möglich. Holger war ein gern gesehener Gast auf vielen privaten Veranstaltungen und er hat es auch genossen dabei zu sein. Sein manchmal auch bissiger Witz trug ebenso zur Unterhaltung bei wie der neueste Klatsch aus dem ‚Dorf‘. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt an der Feier unserer goldenen Hochzeit teilzunehmen.“ Willi Zentner

 

„Im Rahmen der von Holger initiierten Veranstaltungsreihe „Kunst zwischen den Deichen“ sollten unterschiedliche Ballonflaschen auf dem Dach des Vitamaris und Biomaris installiert werden. Der Künstler und ich bestiegen die besagten Dächer und diese Ballonflaschen wurden nach Anweisung des Künstlers platziert. Das Kunstwerk hatte den Namen „Windspiel“ und es war geplant, durch den Wind verschiedene Töne zu produzieren. Als der Künstler und ich wieder von den Dächern unten auf festen Boden waren, meinte Holger nur ganz trocken zu den umstehenden Zuschauern:„Meine Genossen steigen für mich sogar aufs Dach!“ Ich werde Holger nicht vergessen und mich immer gerne an ihn erinnern, weil er so war, wie er war!“  Bernd Wutkowski

 

„Holger dachte nicht in Zielgruppen, er dachte und handelte für Menschen jeden Alters. Die Gerechtigkeit war sein Antrieb, die verschiedenen Bedürfnisse – vom Kindergartenkind bis zum betagten Senior – Holger hatte alle im Blick. Und sein Gedächtnis war enorm. Noch Jahrzehnte später konnte er sagen, wer wie abgestimmt hatte und warum sich die Dinge so fügten, wie sie sich später präsentierten. Das war für mich oft sehr erhellend.“ Heike Dorn

 

„Holger hatte nichts im Sinn mit virtueller Technik, das war „Teufelszeug“, wie er es nannte. Er setzte stattdessen lieber auf Tradition. Mails gab es bei ihm nicht. Er sprach Aug in Aug oder griff zum Hörer und rief an. Die Uhrzeit spielte dabei keine Rolle. Oft klingelte er nochmal gegen 22:30 Uhr durch, um das Neueste zu berichten oder etwas abzustimmen. Der direkte Draht mit den Menschen, egal beim Frühstück in der Alleestraße, beim Schnack im Ort oder am Telefon – diese menschliche Art bereicherte nicht zuletzt die Politik und unser Ortsleben.“ Thomas Bultjer

 

„Holger war ein Kommunalpolitiker mit Leib und Seele und ein Fels auch in stürmischen Zeiten. Er kannte alles und jeden. Er war ein Mensch mit großem Herz und viel Verstand. Und ein großer Annekdotenerzähler.“  Maik Schwartau

 

„Seine Büchersammlung in der Wohnung stellte manchen Buchladen in den Schatten. Und Holger konnte immer eine Buchempfehlung aussprechen. Er hatte große Freude an kulturellen Dingen und diese mit Freude auch mit anderen geteilt. Gerade dieses Teilen und sich daran erfreuen, wenn es dem anderen gefallen hat, zeichnete ihn aus. Er konnte sich oft über Kleinigkeiten wie ein Kind freuen. Das war schön.“ Doris Hahn

 

„Du warst stets interessiert an unserem Leben und hattest immer einen guten Rat. Danke, lieber Holger.“  Roselinde Möller

 

„Holger ist für mich ein langjähriger treuer Freund gewesen, der mir besonders in traurigen, für mich schwierigen, Situationen einfühlsam zur Seite gestanden hat. Gerne erinnere ich mich auch an gemeinsame Reisen mit dem Camaret-Klub, bei denen mein Mann und ich viel Spaß und Anregung durch ihn und mit ihm erlebt haben. Ich werde Holger sehr vermissen.“ Christine Rose

 

„Wir werden seine Gepflogenheit vermissen, immer einen Tag nach einer Feier bei uns anzurufen, um sich für den schönen Abend zu bedanken. Das war doch eine tolle Geste, die uns immer sehr erfreut hat.“ Kuno Hahn

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